Die Bauchmuskeln verkörpern

    Bauchmuskeltraining heißt nicht, den Bauchnabel zur Wirbelsäule ziehen und Sit-ups zu absolvieren, obwohl das in der Fitness-Welt noch oft gelehrt wird. Im Gegenteil: Eric findet es nicht gut, mit eingezogenem Bauch zu üben.

    Du bist hier goldrichtig, wenn du wissen willst, warum er das so sieht, als Franklin-Methode Gründer und Experte in imaginativer Bewegungspädagogik, und überdies lernen möchtest, wie du die Bauchmuskeln verkörperst, um wirklich effizient zu trainieren.

    Bauchmuskel-Wake-up

    Unsere Bauchmuskulatur spannt sich von  den Rippen des Brustkorbs  hinunter zum Becken. Das Ziel von Bauchmuskeltraining ist, diese Muskeln zu stärken sowie sie flexibler und ausgeglichener zu machen.

    In der Fitness-Welt empfehlen Trainer gerne, den Bauchnabel zur Wirbelsäule zu ziehen, bevor der/die Sportler/in eine Bauch-Übung ausführt: Erst dann  sollen Sit Ups & Co. wirklich effizient sein.  Das ist ein Irrtum: Stattdessen verspannen sich dadurch die Schultern und der Nacken, der Stresspegel steigt und der Atem stockt.

    Beim Einatmen bewegt sich das Zwerchfell in Richtung Bauchorgane. Diese können dem Zwerchfell nur nach vorn und unten ausweichen, weil hinten die Wirbelsäule im Weg ist. Die Bauchmuskeln gestatten dieses Ausweichmanöver, denn in Wirklichkeit sind zumindest die schrägen Bauchmuskeln Zwischenrippenmuskeln ohne Rippen.

    Die Rippen bildeten sich im Laufe der Evolution zurück, um Warmblütern die Zwerchfellatmung zu ermöglichen. Wenn nun Übende im Bauchmuskeltraining die Brustkorb-Atmung betonen, ist das ein Rückschritt. Sie atmen wieder, als ob sie ein Kaltblüter, also ein Reptil wären.

    Bauchmuskeltraining, das die Atmung und/oder die Bewegung erschwert, ist kontraproduktiv. Schließlich ist der Sinn von Training, sich besser zu bewegen. Dazu eine dynamische Übung, die du gleich jetzt ausprobieren kannst.

    Fühle deine Bauchmuskeln, während du die Arme mit zusammen gelegten Händen über den Kopf hebst. Bleib einen Moment stehen – so, als ob du eine Pyramide oder ein Baum wärest.  Bewege die zusammen gelegten Hände vor, zurück und dann seitwärts, schneller und schneller. Spürst du, wie deine Bauchmuskeln aktiv werden und auf diese Herausforderung reagieren. Noch mehr fordern kannst du deine Bauchmuskeln, indem du während der Übung ein Bein hebst. Atme weiter und fühle, wie die Bauchmuskeln stärker arbeiten, während du die Arme über dem Kopf bewegst. Wenn du die Übung stoppst, spürst du deine Bauchmuskeln wahrscheinlich deutlicher als zuvor, deine Körperhaltung mag besser sein – als Zeichen dafür, dass du deine Bauchmuskeln aufgeweckt hast. 

    Mehr erfahren

    Wie ist das? Spüre nach und schreibe uns, wir freuen uns auf deinen Kommentar. Wenn dir diese Übung und unsere Einführung, wie du die Bauchmuskeln verkörperst, zugesagt haben und du noch mehr darüber wissen möchtest, lies hier weiter: Die geraden Bauchmuskeln verkörpern oder hier: Die schrägen Bauchmuskeln verkörpern. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Lesen.

    Dein

    Team Franklin-Methode

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