Becken und unterer Rücken im Gleichgewicht

    Schön, dass du hier bist, um mehr über die spannende Verbindung Becken und unterer Rücken zu erfahren. Wusstest du, dass die Lage deines Beckens enormen Einfluss auf deine gesamte Körperhaltung und dein Wohlbefinden hat? Wir zeigen dir, wie du deinem unteren Rücken mithilfe deiner  Vorstellungskraft Gutes tun und ihn entlasten kannst, indem du die Stellung deines Beckens beeinflusst. Lies gleich nach:

    Die Basis: Becken und unterer Rücken

    Die Kurven deiner Wirbelsäule sind für die Gesundheit deines Rückens von entscheidender Bedeutung. Sie sorgen für eine dynamische Balance und wirken wie Stoßdämpfer. Die Basis für diese Kurven ist dein Becken. Der fünfte Lendenwirbel liegt auf dem Kreuzbein, was natürlicherweise zu leichten Scherkräften im unteren Rückenbereich führt. Aber mach dir keine Sorgen, dein Körper ist hervorragend konstruiert! Knochen, Faszien, Muskeln und sogar der Druck deiner Bauchorgane nehmen diese Kräfte sehr gut auf.

    Das neutrale Becken: Dein dynamischer Mittelpunkt

    In der Anatomie sprechen wir von einem „neutralen Becken”, wenn die vorderen, oberen Darmbeinstachel (die knöchernen Punkte, die du vorn an deinem Becken fühlen kannst) und die Schambeinfuge von der Seite aus gesehen in einer senkrechten Ebene liegen.

    Stelle dir diese Position jedoch nicht als starr vor! In der dynamischen Ausrichtung sollte dein Becken um diese neutrale Position schwingen. Es geht nicht darum, das Becken mit Muskelkraft festzuhalten, sondern eine entspannte und ausbalancierte Mitte zu finden.

    Praktische Übungen: Entdecke die Franklin-Methode!

    Mit den folgenden Übungen und Gedächtnisstützen kannst du ein neues Körpergefühl für dein Becken und deinen unteren Rücken entwickeln. Das Schöne daran ist, dass du nichts „tun” musst, außer dir die Bilder vorzustellen und die daraus resultierenden Veränderungen zu beobachten.

    Ein Faden hebt dein Schambein (im Stehen oder Gehen)

    Stell dir vor, ein feiner Faden ist an deinem Schambein befestigt. Beobachte, wie dieser Faden den vorderen Beckenrand sanft nach oben und leicht nach vorn zieht. Spüre, wie dieser Faden dich beim Gehen mitzieht. Stell es dir nur vor! Versuche nicht, die Bewegung aktiv mit deinen Muskeln auszuführen. Lass die Vorstellung für dich arbeiten.

    Die Lendenwirbel sind wie Korken, die im Wasser schwimmen.

    Stell dir vor, das Kreuzbein hängt direkt unterhalb des fünften Lendenwirbels. Dadurch vergrößert sich der Abstand zwischen ihnen und die Bandscheibe zwischen ihnen hat mehr Raum zum Ausdehnen. Das Steißbein ist im Meeresboden verankert.

    Betrachte nun den vierten Lendenwirbel als einen im Wasser schwimmenden Korken. Lass sowohl den fünften Lendenwirbel als auch das Kreuzbein nach unten hängen. Dadurch vergrößert sich der Abstand zwischen dem vierten und fünften Lendenwirbel. Fahre entlang der Wirbelsäule fort, bis jeder Wirbel die Rolle des Korkens übernommen hat. Kannst du spüren, wie die Bandscheiben erleichtert aufatmen und es genießen, dass sie nun mehr Platz haben?

    Wir hoffen, dass dir diese kleinen Übungen mehr Bewusstsein und Wohlbefinden bringen. Dein Körper ist intelligent – lerne, auf ihn zu hören und mit ihm zu arbeiten, nicht gegen ihn.

    Dein Team Franklin-Methode

    Zusammenfassung

    In diesem Beitrag ging es um die entscheidende Verbindung Becken und unterer Rücken. Der rote Faden ist, wie du diese Beziehung allein durch die Kraft deiner Vorstellung positiv beeinflussen kannst. Wir haben uns dabei auf zwei grundlegende und leicht umsetzbare Prinzipien konzentriert.

    1. Die Aufrichtung des Beckens: Stelle dir einen Faden vor, der dein Becken sanft nach vorne und oben zieht. So findest du zu einer mühelosen, ausbalancierten Haltung.
    2. Die Entlastung der Wirbelsäule: Mit der Vorstellung von schwimmenden Korken schaffst du mental Raum zwischen deinen Wirbeln, entlastest deine Bandscheiben und förderst ein Gefühl der Länge.

    Diese beiden Übungen bieten dir einen einfachen Einstieg, um die Gesundheit deines Rückens selbst in die Hand zu nehmen und mehr Wohlbefinden im Alltag zu erlangen.

    Sharing ist Caring

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