Die gekoppelte Bewegung der Brustwirbelsäule
Viele Menschen haben Probleme mit der Brustwirbelsäule und fühlen sich in diesem Bereich steif und unbeweglich. Am Beispiel von Seitbeuge und Rotation zeigen wir, wie du im Nu mehr Beweglichkeit und Wohlgefühl im Bereich der Brustwirbelsäule erlangst. Mach gleich mit! Du wirst sehen: Im Anschluss geht dir so mancher Alltags-Dreh leichter von der Hand.
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Beuge dich nach rechts und lass die Hand an der Außenseite des Beins nach unten gleiten. Mache das gleiche nach links. Wie ist das?
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Wiederhole die Bewegung, aber erlaube dieses Mal deiner gegenüberliegenden Schulter leicht nach vorne zu kommen. Dann nimm die Schulter leicht zurück, während du dich zur Seite beugst. Was ist anders?
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Was passiert während einer Rotation? Was spürst du, wenn du dich zur Seite drehst und der gegenüberliegenden Schulter erlaubst, sich ein wenig zu heben.
Was passiert, wenn du das Gegenteil tust?
Die gekoppelte Bewegung
Du hast soeben eine gekoppelte Bewegung erlebt: In der Wirbelsäule wird sie durch die Gestaltung und Ausrichtung der Gelenke zwischen den Wirbeln (Facettengelenke) sowie durch die Konfiguration der Muskeln und Bänder beeinflusst. Hier kommt ein Bild, um das zusätzlich zu verdeutlichen:
Die Brustwirbel als Flugzeugflügel
Nimm deine Arme in Seithalte, als ob es die Flügel eines Flugzeugs wären. Rotiere deinen Oberkörper zu einer beliebigen Seite. Welcher Flügel ist höher, der an der Außenseite?
Stell dir vor, all deine Brustwirbel sind Flugzeugflügel. Was passiert, wenn du das Gegenteil versuchst? Also, wenn die Außenflügel tiefer liegen als die Innenflügel. Kannst du dann noch rotieren?
Wende dich der Seitbeuge zu. Beobachte was passiert, wenn du dich mit den Armen als Flugzeugflügel zur Seite beugst. Hat der Außenflügel wieder die Nase vorn?
Stell dir vor, all deine Brustwirbel sind Flugzeugflügel. Was passiert, wenn du versuchst, alle Außenflügel nach hinten zu bewegen, während du dich zur Seite beugst? Geht das?
Drehung und Beugung: Stets vereint
Für die gekoppelte Bewegung gilt: Um den Brustkorb zu drehen, muss es einen gewissen Grad an seitlicher Beugung geben – und zwar zu der Seite, zu der wir drehen. Und um den Brustkorb seitlich zu beugen, muss es ein gewisses Maß an Rotation zu der Seite geben, zu der wir uns beugen.
Und jetzt üben…
Das klingt alles viel komplizierter als es ist: Probiere es im Alltag aus. Nimm dir für jede Rotation und Seitbeuge vor, an die Brustwirbel als Flugzeug-Flügelchen zu denken, zum Beispiel wenn du dich im Auto nach hinten umdrehen möchtest oder wenn du deine Handtasche von der Rückbank angelst. Du wirst sehen: Bald hast du den Dreh raus.
Wir wünschen dir viel Spaß und schicken …
Viele liebe Grüße
Dein
Team Franklin-Methode
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