Entdecke die Beweglichkeit deines Beckens!

    Im Oktober dreht sich bei der Franklin-Methode alles um die Beckenbeweglichkeit – ein zentrales und oft unterschätztes Element unserer Haltung und Bewegung. Eric Franklin selbst wird nächste Woche zwei internationale Online-Webinare zu diesem spannenden Thema abhalten: Am 28. Oktober „The Spiral Pelvis“ und „The Fascial Sacrum“ (auf Englisch) und am 29. Oktober das gleiche Thema auf Deutsch: Das Fasziale Kreuzbein. Wenn du neugierig bist und mehr über die erstaunliche Beweglichkeit deines Beckens erfahren möchtest, melde dich schnell an und sichere dir deinen Platz! Diese Webinare sind ideal, um tief in die Materie einzutauchen und praktische Ansätze für den Alltag mitzunehmen.

    Warum ist die Beckenbeweglichkeit so wichtig?

    Viele Menschen sehen das Becken als starren Kasten, der wenig mit Bewegung oder Flexibilität zu tun hat. Aber das könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Tatsächlich ist das Becken ein dynamisches und flexibles Zentrum des Körpers, das eng mit der Wirbelsäule, den Hüftgelenken und der allgemeinen Statik verbunden ist. Wenn du dein Becken als unbeweglich wahrnimmst, kann das schnell zu Problemen führen – Rückenschmerzen, Hüftprobleme oder sogar Verspannungen in den Beinen sind oft die Folge eines falschen Körperbewusstseins.

    Mit der Franklin-Methode kannst du lernen, das Becken als das wahrzunehmen, was es wirklich ist: ein äußerst bewegliches, facettenreiches Bauwerk, das sich in alle Richtungen ausdehnen und anpassen kann. Wenn du verstehst, wie das Becken aufgebaut ist und wie es funktioniert, kannst du nicht nur deinen Bewegungsradius erweitern, sondern auch Verspannungen lösen und langfristig eine gesunde Haltung fördern.

    Fünf Übungen für die Beweglichkeit deines Beckens

    Um die Beckenbeweglichkeit zu fördern, kannst du diese fünf einfachen, aber wirkungsvollen Übungen in deinen Alltag integrieren:

    Entdecke die Struktur deines Beckens

    Bevor du mit den Übungen beginnst, ist es hilfreich, den Aufbau deines Beckens zu verstehen. Es ist nicht einfach ein starrer Kasten, sondern ein ausgeklügeltes System: Die Darmbeinstacheln stehen vorne weiter auseinander und hinten enger zusammen. Umgekehrt sind die Sitzknochen hinten weiter auseinander und vorne näher beieinander. Wenn man sich diese Struktur bewusst macht und sie vielleicht sogar mit den Händen ertastet, bekommt man ein Gefühl für die Flexibilität und Beweglichkeit des Beckens. Das ist der Schlüssel für die folgenden Übungen.

    Der Beckenballon

    Stell dir einen Ballon in deinem Becken vor. Beim Einatmen dehnt er sich gleichmäßig in alle Richtungen aus, drückt sanft gegen die Innenseite des Beckens und schafft so Platz. Beim Ausatmen fällt der Ballon in sich zusammen. Wiederhole diese Übung 10 bis 12 Mal und mache beim Ausatmen ein „sss“, um den Atemfluss noch stärker zu spüren. Diese Vorstellung hilft, den Beckenraum mit der Atmung zu verbinden und fördert die Wahrnehmung des Beckens als flexiblen Raum.

    Beckenbeweglichkeit mit den Franklin-Bällen

    Nun kannst du die Beweglichkeit deines Beckens mit Hilfe der Franklin-Bälle weiter erforschen. Stelle dich aufrecht hin und platziere die Bälle senkrecht zwischen deinen Oberschenkeln – einen näher am Becken, den anderen weiter unten. Hebe abwechselnd die rechte und linke Beckenhälfte an und bewege die gleichseitige Schulter in Richtung der angehobenen Beckenhälfte. Diese Übung intensiviert das Gefühl für die Flexibilität des Beckens und sorgt für eine dynamische Verbindung zwischen Ober- und Unterkörper. Spüre nach der Übung, wie sich dein Gang verändert hat.

    Verspannungen im Gesäß und im unteren Rücken lösen

    Auch im Alltag, z.B. beim Einkaufen, kann es zu Verspannungen im Gesäß und unteren Rücken kommen. Eine einfache Übung, um diese Spannungen zu lösen, ist das sanfte Anheben des Gesäßes mit den Händen. Fasse dein Gesäß mit beiden Händen und ziehe es nach oben, ohne das Becken zu bewegen. Halte diese Position etwa eine Minute, bevor du langsam loslässt und spürst, wie sich die Spannung im Gesäß und im unteren Rücken löst.

    Der Becken-Drache

    Fliege über den Boden! Zum Abschluss eine spielerische Übung, die deine Beweglichkeit noch einmal aus einer kreativen Perspektive betrachtet. Stell dir einen bunten, imaginären Drachen vor, der unter deinem Becken liegt. Er beginnt an der Symphyse und erstreckt sich nach hinten. Vielleicht hat er glänzende Schuppen und einen langen, eleganten Schwanz. Während du durch den Raum gehst, bewegt er sich mit dir – fast so, als würdest du nicht mehr gehen, sondern über dem Boden schweben. Hörst du die Fluggeräusche? Wie verändern sich deine Schritte, wenn du dir vorstellst, auf einem Drachen durch den Raum zu gleiten?

    Leicht und beschwingt: Lass den Tag mit neuer Beckenbeweglichkeit ausklingen

    Mit dieser fantasievollen Übung kannst du den Tag leicht und beschwingt ausklingen lassen. Und wer weiß? Vielleicht schwebst du nach der letzten Übung mit einem neuen Gefühl von Beckenbeweglichkeit einfach davon. Wir wünschen es Dir! Du möchtest noch mehr über dein Becken wissen? Nichts lieber als das: Melde dich jetzt für Erics Webinare an und entdecke, wie die Franklin-Methode dein Verständnis vom Becken revolutionieren kann.

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