Elastische Lungen

In der heutigen Zeit nehmen viele Menschen die Atem-Gesundheit und die Lungen vermehrt in den Blick. Darum erzählen wir dir hier eine Geschichte über die lebenswichtigen Organe und verraten, wie du sie mithilfe einer Mini-Übung elastisch hältst. Lass dich überraschen und lies weiter:

Lungen-Anatomie

Die Lungen bestehen aus zwei Flügeln: dem rechten und dem linken. Der rechte Lungenflügel teilt sich in drei, der linke Lungen in zwei Lappen. Er ist auch etwas kleiner als der rechte, da auf seiner Seite das Herz Platz braucht. Die Lungenflügel liegen in der Brusthöhle. Oben überragen die Spitzen um ein bis zwei Zentimeter das Schlüsselbein, unten liegen die Lungenflügel auf dem Zwerchfell auf.

Das Gewebe der Lungen unterteilt man in einen luftführenden Teil, in die Bronchien und in die Bronchiolen, und in einen Teil, in dem der tatsächliche Gasaustausch stattfindet: Das sind die Lungenbläschen. Die Grundform der Lungen ist als hohler, umgekehrter Baum vorstellbar. Der Stamm ist die Luftröhre, die ersten dicken Äste sind die Bronchien. Diese verzweigen sich zu den Bronchiolen, die Blätter sind Lungenbläschen. Hier findet der Gasaustausch statt. Sauerstoffmoleküle diffundieren durch die dünne Oberfläche in die Arterien, von dort werden sie zu den Körperzellen transportiert. Auf der Zellebene findet die eigentliche Atmung statt. Die Zellen nehmen Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, welches zu den Lungen transportiert und abgeatmet wird.

Bewegliche Lungen – geschmeidiger Körper

Die Lungen tragen dazu bei, unsere Geschmeidigkeit zu verbessern. Sie füllen den Brustkorb aus. Unflexible Lungen behindern die Beweglichkeit des Schultergürtels, die Koordinationsfähigkeit der Arme und die Beweglichkeit des Brustkorbs, außerdem ist ihre Sauerstoffaufnahme geringer:

Beuge dich in gekrümmter Haltung nach vorne und versuche, einige Male tief ein- und auszuatmen. Wahrscheinlich ist dein Atem angestrengt und flach, was zu Verspannungen im ganzen Körper führt. Es ist also wichtig, die Lungen zu befreien, sodass sie den ganzen Raum, den die Natur für sie vorgesehen hat, einnehmen.  Und das ist gar nicht so schwer, wie du vielleicht glaubst:

Abklopfen als Mini-Lungengymnastik

Klopfe deinen Brustkorb leicht mit der flachen Hand ab. Tu dies mit innerer Aufmerksamkeit, richte dich mit deiner Intention an die Lebendigkeit deiner Zellen und Knochen. Bereits diese einfache Übung richtet den Körper etwas auf, befreit also die Lungen. Fahre fort. Klopfe den ganzen Körper ab. Schließlich lockert Abklopfen die Muskeln. Das ist wichtig, da sich alle Muskeln im Körper am Ein- und Ausatmen beteiligen. Dementsprechend wirkt sich jeder verspannte Muskel nachteilig auf die Atmung aus. Abklopfen verbessert ferner die Propriozeption, also das Stellungsempfinden. Das Wissen darum, wo deine Arme, Beine, Füße, Hände und die Wirbelsäule sind, gibt dir mehr Selbstsicherheit – zum Beispiel bevor du dich auf eine Herausforderung im Alltag einlässt oder auf eine anspruchsvolle Gymnastikübung. Probiere es gleich aus!

Wir wünschen dir viel Spaß,

Dein

Team Franklin-Methode

 

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